Google-Maps-Rankings, das 'Map Pack' bei lokalen Suchen, werden von einer teils anderen Faktorenmischung als reguläre organische Suche bestimmt, diesen Unterschied zu verstehen ist essenziell, um lokale Sichtbarkeit zu verbessern.
Die drei Kernfaktoren sind Relevanz, wie gut ein Unternehmensprofil zur Suche passt, bestimmt durch genaue Kategorien, Beschreibung und Leistungen. Entfernung, wie nah ein Unternehmen zum angegebenen Standort ist, ein für lokale Suche einzigartiger Faktor. Und Prominenz, wie bekannt und angesehen ein Unternehmen online und offline ist, widergespiegelt durch Bewertungsvolumen, Backlinks, Zitationen und generelle Webpräsenz.
Ein vollständig ausgefülltes Google-Unternehmensprofil ist die Grundlage, korrekte Kategorien, vollständige Leistungen, genaue Öffnungszeiten, gute Fotos und regelmäßige Beiträge. Bewertungsanzahl, -bewertung, Aktualität und wie ein Unternehmen auf Bewertungen reagiert, fließen alle in die Prominenz ein. Konsistente Geschäftsinformationen über Verzeichnisse, Bewertungsseiten und branchenspezifische Listings hinweg stärken die Glaubwürdigkeit, während lokale Backlinks besonderes Gewicht für lokale Prominenz haben.
Unvollständige oder veraltete Google-Unternehmensprofile, inkonsistente NAP-Daten über das Web hinweg, ignorierte Bewertungen, und falsche oder zu breite Geschäftskategorien sind häufige, vermeidbare Fehler, die das lokale Ranking-Potenzial stillschweigend begrenzen.
Google-Maps-Rankings (der „Local Pack“) folgen einer etwas anderen Gewichtung als die klassische organische Suche: Die Entfernung zum Suchenden zählt enorm, weshalb dasselbe Unternehmen für zwei Suchende, die nur einen Kilometer voneinander entfernt stehen, unterschiedlich ranken kann. Das bedeutet, manche Ranking-Faktoren des Local Packs (wie die Entfernung) liegen außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens, weshalb es sich lohnt, die kontrollierbaren Faktoren – Profilvollständigkeit, Bewertungsmenge und -aktualität, Zitationskonsistenz – zu maximieren, da sie die verfügbaren Hebel sind.
Ein spezifischer, oft übersehener Faktor: zu breite oder zu viele Kategorien im Google-Unternehmensprofil zu wählen, kann die Relevanz eher verwässern als stärken. Ein Unternehmen, das zehn lose verwandte Kategorien wählt, um „mehr Suchanfragen abzudecken“, rankt für seine eigentliche Kernleistung oft schlechter als eines, das eine präzise Hauptkategorie und wenige zutreffende Nebenkategorien wählt.